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Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hilchenbach

Löschgruppe Helberhausen

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Von Damals bis Heute - nur wer seine Wurzeln kennt, kann wachsen

Bereits vor dem 16. Jahrhundert beginnt der lange Weg zur heutigen Freiwilligen Feuerwehr. Ob es sich nun um die frühen, nur zeitweilig anwesenden Erzsammler oder später sesshaft gewordenen Landnehmer handelte, um zu überleben waren sie alle auf gegenseitige Hilfeleistung und Unterstützung angewiesen. Nicht nur an den Arbeitsstätten und beim Aufbau ihrer Anwesen, sondern auch in Not und Gefahr hielten sie zusammen. So galt schon früh für die ersten Menschen hier im Tal die Devise: „Alle für Einen, einer für Alle“.

Seit dem 16. Jahrhundert sind Verordnungen und Vorschriften zur Schadenverhütung der damaligen Herren des Landes Nassau bekannt. Sie zielten, ohne jeden staatlichen Druck, allein auf den unzertrennlichen Gemeinsinn im menschlichen Miteinander und wurden zur Quelle einer lebendigen Dorfgemeinschaft.

Der neuen Löschordnung vom 8. April 1834 folgend entstand in Helberhausen nun die „allgemeine Löschhilfe“, deren Aufgaben durch Orts-Statuten geregelt waren. In dieser Zeit wurde auch die erste Feuerspritze, eine Handkraftpumpe auf Rädern, angeschafft. Diese wurde im Jahr 1888 durch eine neue Saug- und Druckspritze, die sog. „Hönig 12 C“ abgelöst. Diese ist nach wie vor funktionstüchtig und wird auch während der Festtage zum Dorfjubiläum zur Ausstellung kommen.

Nach Polizeiverordnungen des Herrn Oberpräsidenten betreffend das Feuerlöschwesen in der Provinz Westfalen und betreffend der Verhütung von Feuersgefahr vom 25. November 1907 wurde das gesamt Feuerlöschwesen neu geregelt. Die Gemeinden Hadem, Helberhausen und Oberndorf wurden zu einem Löschbezirk zusammengefasst und die brandwehrpflichtigen Einwohner (alle Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahre) bildeten die Brandwehr. Erster Brandmeister der Wehr war Karl Stein (Schustersch) sein Stellvertreter Karl Winke (Stöhlersch). Nach dem 1. Weltkrieg übernahm Karl Winke das Amt des Brandmeisters.

Besichtigung am 25. Juli 1934 durch den Kreiswehrführer Reichwald im Beisein von Amtsbürgermeister Franz Pränger wurden die angetretenen Wehrmänner befragt, wer bereit sei, in einer Freiwilligen Feuerwehr Dienst zu tun. Damit wurde die Gründung der heutigen Freiwilligen Feuerwehr in Helberhausen und gleichzeitig für Hadem sowie Oberndorf eingeläutet. Der Löschbezirk der Brandwehr blieb damit erhalten. Erster Löschzugführer der freiwilligen Feuerwehr war Karl Menn (Öwerschde Kluse)

Die Arbeit einer freiwilligen Feuerwehr wurde im Laufe der Jahre immer spezieller. Längst gehörten neben der reinen Brandbekämpfung auch Einsätze rund um technische Hilfe, aber auch Sturm oder Hochwasserlagen dazu.

Hierzu war und ist eine schlagkräftige Truppe und ein hoher Ausbildungsstand absolut erforderlich. Dies machte aber auch eine interne Nachwuchsarbeit notwendig und so wurde am 01. Mai 1987 die Jugendfeuerwehr aus der Taufe gehoben. Erster Jugendwart war Friedrich-Wilhelm Stötzel (Lenke) Erstmals konnten offiziell Kinder- und Jugendliche ab 10 Jahren Mitglied der Feuerwehr werden und sich bereits in frühster Kindheit für dieses Ehrenamt begeistern. Bis auf wenige Ausnahme bilden die Kameraden die einst in der Jugendfeuerwehr angefangen haben, heute das Rückgrat der aktiven Einsatzabteilung. Ein Beweis für die Wichtigkeit dieser Einrichtung.

Ansprüche an Mensch und Material wurden im umfangreicher, was schlussendlich auch ein Grund für den Neubau des Gerätehauses „In der Wiere“ war. Die Planungen dauerten bereits seit den 80er Jahren an, konnten jedoch erst mit der Zusage einer Eigenleistung im Wert von über 100.000 Euro umgesetzt werden. So konnte im September 2005 das neue Haus eingeweiht werden. Eine Meisterleistung die ohne den Zusammenhalt  der Kameraden aber auch durch die Unterstützung eines ganzen Dorfes erst möglich wurde.

Die Technisierung in einer sich im schneller verändernden Welt ist ebenso wenig aufzuhalten, wie die Veränderungen durch Demographie und dem beruflichen Umfeld. So fasten wir in der Löschgruppe den Entschluss, knapp 30 Jahr nach Gründung der Jugendfeuerwehr, die sog. Kinderfeuerwehr zu gründen. Am 26. August 2016 war die gelungene Gründungsveranstaltung mit einem überwältigenden Interesse von mehr als 20 Kindern. Nunmehr können sich Mädchen- und Jungen ab dem 6. Lebensjahr für die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr hier im oberen Ferndorftal begeistern. Ein weiterer und wichtiger Meilenstein in der langjährigen Geschichte unserer Feuerwehr um auch in Zukunft für die da zu sein, die unsere Hilfe brauchen . .

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